Dienstag, 23. Dezember 2014

Christmas Concert

Hallo ins Internet,
diese Woche etwas später: Wir hatten am Montag Abend ein Chorkonzert mit dem Schulchor. Mit
dem Chor probe ich jeden Tag in der letzten Stunde, es gilt im amerikanischen Schulsystem wie ein Fach für mich. Wir haben drei Lieder gesungen: Blizzard, Do You Want To Build A Snowman und Sleigh Ride. Dieses Winterkonzerst gibt es jedes Jahr, die Bands der Elementary School, Middle School und High School und die Chöre von Middle und High School sind mit dabei. Ich hatte sehr viel Spaß und freue mich schon auf das nächste Konzert im Frühling!

Mehr gibts an Weihnachten!
Jonas

Neue Bilder in "Mein Auslandsjahr in Bildern".

Sonntag, 7. Dezember 2014

Basketball, Yearbook und Weihnachtsbaum

Hallo in die Welt,
diese Woche hat die Basketball Saison begonnen. Die Herbst-Sportarten wie CrossCountry, Football oder Fußball sind ja schon länger vorbei und jetzt startet die Wintersaison. Es gibt Boys Basketball, Girls Basketball, Basketball Cheer und Wrestling. Das Basketball Team von meiner Schule hat in der Vergangenheit schon so einige Siege nach Hause gebracht und wir sind zuversichtlich dass auch diese Saison ein Erfolg wird. Wir haben sehr viele Spiele an unserer Schule und ich bin ständig da und mache Fotos für das Yearbook, dazu aber später mehr. Außerdem gibt’s Wrestling, naja, es gibt genau einen Wrestler der für Onalaska an Wettbewerben teilnimmt, keine Ahnung wie das funktionieren soll. Ich mache über den Winter keinen Sport, aber ich will im Frühling Track and Field (Leichtathletik) machen.

Nun zum Yearbook. Alle die mich kennen wissen dass ich sehr gerne Fotos mache. Ich habe jetzt ein paar Leute kennengelernt und wurde eingeladen für das Yearbook zu fotografieren. Für jede High School in den USA wird bis zum Ende des Jahres ein „Jahresbericht“ hergestellt, mit Bildern von allen Schülern und von Events. Ich mache jetzt ständig Fotos, bei Basketball Spielen oder Versammlungen und lade die dann für das Yearbook hoch.

Heute wird der Weihnachtsbaum aufgestellt und dekoriert und „it begins to look a lot like christmas“!

Viele Grüße
Jonas

Dienstag, 2. Dezember 2014

Thanksgiving

Hey there!
Letzte Woche Donnerstag war Thanksgiving. Der Tag ist ein Feiertag in den USA, also hatten wir Schüler Schulfrei. Ich bin mit meiner Gastfamilie nach Astoria, Oregon, gefahren um Thanksgiving mit der Familie zu feiern. Natürlich gab es ganz traditionell Truthahn wie rechts auf dem Bild. Generell kann man sagen dass man an diesem Tag so viel isst wie man es eigentlich nie macht. Ich hab so viel gegessen dass ich mich nach dem Essen hingelegt habe und 1 1/2 Stunden durchgeschlafen habe. Normalerweise schaut man nach Thanksgiving dann das Football Game im Fernsehen (Die Seattle Seahawks haben gewonnen!!).

Am Freitag war "Black Friday". Im ganzen Land gibt es an diesem Tag im Jahr super Preise und Rabatte in Einkaufsläden. Doch die Produkte und die Deals gibt es nur zu bestimmten Zeiten. Deshalb muss man ziemlich früh aufstehen wenn man etwas ergattern will. Wir sind um 4 Uhr morgens losgefahren und waren 12 Stunden am Stück shoppen. Meine Weihnachtsgeschenke sind alle hier!

Viele Grüße
Jonas


Sonntag, 23. November 2014

Wenn es dunkel wird...

Der Alltag hier in Washington unterscheidet sich, zumindest in meiner Gastfamilie, extrem von meinem Alltag in Deutschland. Ein großer Unterschied ist besonders die Familie. In Deutschland lebe ich nicht mit Geschwistern zusammen und das ist auf jeden Fall eine spannende Erfahrung plötzlich ständig einen Bruder um sich herum zu haben. Ich habe fürher nie verstanden wie sich Geschwister "anfühlen" aber das macht jetzt plötzlich Sinn.

Im Alltagsleben hier muss man immer mit Überraschungen rechnen. Als zum ersten Mal der Strom ausgefallen ist konnte meine Familie hier gar nicht fassen dass das mir das noch nie passiert ist. Hier in Washington hat man schon mal 8 Stunden keinen Strom, keine große Sache. Trotzdem, durch diese ganzen Sachen die hier passieren lernt man ständig neue Sachen kennen. Wenn es plötzlich dunkel wird weil man wieder keinen Strom hat fängt man an darüber nachzudenken, ein Leben ohne Fernsehen, Internet oder Computer. an spielt Spiele im Kerzenlicht und wärmt sich mit Feuer. Die Zeit steht still, man muss über nichts nachdenken, sich keine Sorgen machen. Man kann eh nichts ändern. Diese ganze Situation hat in mir so ein Gefühl ausgelöst, ein Gefühl von Sicherheit. Klingt komisch aber ich mache mir allgemein wenigher Sorgen über Dinge die passieren als bevor.  Denn im Endeffekt kann man eh nichts dran ändern. Es ist wie es ist und es kommt wie es kommt.

Mir geht es wirklich gut hier, ich fühle mich aufgenommen, in Familie, der Gemeinde und bei Freunden.

Euer
Jonas

Sonntag, 16. November 2014

Veterans Day und Scaleshack

Hey there,
Dienstag der vergangenen Woche war der Veterans Day in den Vereinigten Staaten. Jedes Jahr am 11. November erinnert man an die Kriegsveteranen also an alle die irgendwann mal für die Army gedient haben. Da die USA, die größte Armee der Welt haben, gibt es fast überall solche Veteranen. Am Montag hatten wir in der Schule eine Versammlung, wo man die Veteranen treffen konnte. Hier werden Aussätze vorgelesen, und die Ehemaligen Soldaten und Soldatinnen erzählen von ihren Erfahrungen. Amerika zum Maximum. Der Patriotismus hier ist ein ganz anderer als in Deutschland. Hier gibt es in jedem einzelnen Klassenzimmer eine amerikanische Flagge. Außerdem beginnt jeder Schultag mit dem Flag-Salute, bei dem man Treue auf die Flagge schwört. Als ich hier erzählt habe, dass man bei uns fast keine Deutschlandfahnen sieht bekam ich erst mal ein Kopfschütteln.

Am Dienstag hatte ich keine Schule und bin mit meinem Gastbruder und Freunden zu einem Aussichtspunkt gefahren, ich hatte einen tollen Ausblick über die Gegend in der ich lebe. Hier zwei Bilder.



Jetzt verstehe ich warum Washington auch "The Evergreen State" genannt wird!

Euer
Jonas

Sonntag, 9. November 2014

CrossCountry State Championship 2014

Hallo Deutschland,
dieses Wochenende war einiges los! Ich bin am Freitag mit dem CrossCountry Team nach Pasco zum State Championship gefahren. In diesem letzten Meet treffen sich die besten Teams aus Washington State. Die Regeln dabei sind wie bei jedem anderen CrossCountry Meet: Eine 5km Strecke, man rennt so schnell man kann, der Erste gewinnt. Bei State Championship rennen nur die besten sieben Läufer von jedem Team, das Rennen ist dementsprechend anstrengend und ziemlich schnell. Freitagmorgen frühstückten wir bevor wir uns auf den 5stündigen Weg nach Pasco machten. Bevor wir in die Vans gestiegen sind gab es noch die Send-Off Zeremonie. Die ganze HighSchool, die ElementarySchool und die MiddleSchool stehen draußen und klatschen geben dem Team High-Fives. Das ist echt ein krasses Gefühl, man fühlt Verantwortung für die ganze Schule und möchte sein Bestes geben! Pasco ist wie gesagt ungefähr 5 Stunden mit dem Auto entfernt, deshalb haben wir von Freitag auf Sonntag in einem Hotel übernachtet. Und die Schule bezahlt das Ganze. Das Hotel hatte einen Pool und wir hatten alles sehr viel Spaß zusammen.  Trotzdem sind wir alle nicht all zu spät ins Bett gegangen, wir wussten ja was am nächsten Tag auf uns zukommen würde. Das Rennen am Samstag fand auf einem Golfplatz statt, es war ziemlich hügelig und wie immer ziemlich anstrengend. Ich habe 20 Minuten und 37 Sekunden für das Rennen gebracht und bin damit eigentlich ganz zufrieden. Auf dem Weg nach Hause habe ich mit meiner Gastfamilie noch eine Art Roadtrip gemacht. Pasco liegt in Ost-Washington und die Natur ist hier wirklich komplett anders als im Südwesten wo ich lebe. Man fühlt sich wie in einem anderen Land.


Die CrossCountry Saison ist jetzt wie die Football und Fußball Saison zu Ende. Ich war in Deutschland nicht besonders sportlich und hatte allgemein mit Sport noch nie so viel zu tun. Aber seit ich hier bin hatte ich jeden Tag 2 Stunden Training mit dem Team und ich muss sagen, ich werde die Zeit vermissen. Wenn ich zurück in Deutschland bin werde ich mich auf jeden Fall nach einem ähnlichen Sport umsehen!


Euer
Jonas

Sonntag, 2. November 2014

Vielen Dank!

Hier noch was in eigener Sache: Ich will mich nochmals bei euch allen ganz herzlich bedanken. Dieser Blog hat inzwischen über 5000 Klicks und es tut echt gut zu wissen das man seine Erlebnisse mit jemand teilen kann. Ich freue mich immer über Anregungen, Kommentare oder Fragen! Dafür gibt's rechts das "Kontaktformular" oder lasst einfach einen Kommentar unter einem Post da. Ich hoffe wirklich dass dieser Blog was bringt, und dass man mitbekommt wie es hier so zugeht. Es macht wirlich Spaß meine Erfahrungen mit euch allen zu teilen, also zögert nicht und abonniert meinen eMail Feed oder teilt den Block mit euren Freunden.

Vielen vielen Dank
Jonas

Halloween

Hallo,
Freitag Abend, der 31. Oktober, ist jedes Jahr auf der ganzen Welt Halloween. So natürlich auch hier in Onalaska. Viele Jugendliche gehen an Halloween in ein so genanntes "Haunted House", ein Haus das Angst macht. In den Haunted Houses wird man von Verkleideten erschreckt, kann richtig gruselig sein. Ich bin aber mit ein paar Freunden ganz traditionell "Trick or Treating" gegangen. Daher kommt dieser Spruch: "Süßes oder Saures!" Hier sagt man einfach "Trick or Treat" und man bekommt Süßigkeiten. Oder, die Leute die einem nichts geben bekommen eben einen Trick, das kennt man ja aus verschiedenen Filmen. Dazu verkleidet man sich meistens, es muss nicht unbedingt gruselig sein. Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß und ein richtig "traditionelles" Halloween.

Grüße
Jonas

PS: Gestern war das so ziemlich wichtigste CrossCountry Meet in der Saison: Districts. Wer im Liga-System bei Districs weiterkommt, qualifiziert sich automatisch für State, und mein Team hat es geschafft! Darum bin von Freitag auf Samstag in Pasco (5 Stunden von hier entfernt) und habe mein letztes Meet. Davon gibt's dann nächste Woche mehr.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Spirit Week und Homecoming

Hallo mal wieder,
die letzte Woche war definitiv ein Erlebnis! Gestern war Homecoming an meiner Schule, also der erste große School-Dance den wir hatten. Die Wochen vor den verschiedenen Tänzen die wir haben ist Spiritweek. Jeden Tag gibt's ein anderes Thema.

Montag war Superheroday. Alle haben so wie Superhelden angezogen. Man geht also in die Schule mit Batman, Superman und Captain America. Am Ende des Tages gab es dann eine Versammlung in der Turnhalle. Die ganze Spritweek ist nämlich eine Art Wettbewerb zwischen den verschiedenen Klassen die es gibt, also Freshman (9), Sophomore (10), Junior (11) und den Seniors (12). Bei den Versammlungen spielt man dann verschiedene Spiele, z.B. einen Kuchenesswettbewerb (also wer als erstes ein Stück Kuchen ohne Hände essen konnte), Ballspiele oder Matratzensurfen. Wer die meisten Punkte durch Kostüme und Spiele macht gewinnt.
Sowas machen wir hier in der Schule! 

Dienstag war Tacky Tuesday. Man zieht sich einfach was an was man normalerweise nie tragen würde, wie ich hier rechts im Bild. Alle sehen voll bescheuert aus in der Schule und alle haben großen Spaß. An diesem Tag war außerdem noch ein CrossCountry-Meet, deshalb mussten wir ein bisschen früher gehen.

Mittwochs war der favorite Sportsteam Tag, ich glaube es ist klar was alle an hatten. Der Sport den hier die meisten Jugendlichen am tollsten finden ist natürlich American Football. Lieblingsteam sind die Seattle Seahawks, wahrscheinlich haben manche von euch den Namen schon einmal gehört. Soccer (also Fußball) ist eher ein "Mädchensport".

Donnerstag war der Fake an Injury Day. Es ging haupsächlich darum verletzt auszusehen, je schlimmer desto besser! Manche Schüler haben sich sogar Rollstühle ausgeliehen und sind damit durch die Gänge gefahren. A prospos Gänge: Während der Spirit Week gibt es einen Hallway Contest bei dem die verschiedenen Klassen gegeneinander spielen. Jede Klasse hat ihren eigenen Gang in dem ihre Schließfächer sind. Diese müssen dekoriert werden, in vorgegebenen Farben. Es wird ein enormer Aufwand betrieben wie man hier im Bild sehen kann. Das ist Sophomore Hallway, der Gang von den Siegern des Wettbewerbs.


Am Freitag war Purple and Gold Day (Lila und Gold), also unsere Schulfarben. Alle Kleider müssen in diesen Farben sein, es gibt wirklich verrückte Ideen. Haare werden gefärbt, das Gesicht geschminkt. Außerdem war die letzte Versammlung der Woche, wo die Sieger bekannt gegeben wurden. Gewonnen haben die Sophomore, mit 3 Punkten Abstand von den Seniors. Freitagabend war ein großes Football-Game an unserer Schule, leider haben wirs verloren. Trotzdem war es mal wieder ein Erlebnis! Bilder gibt's in "Mein Auslandsjahr in Bildern".

Samstagabend dann der berüchtigte Homecoming-Dance. Dafür zieht man sich was Schickes an und geht dann mit einem Date zuerst was Essen und dann zum Tanzen. Man braucht nicht unbedingt ein Date um hinzugehen aber ich hab eine Freundin gefragt ob sie Lust hat. Der Tanz hat ist eher wie eine Disco, richtig "tanzen" ist es eigentlich nicht. Es war auf jeden Fall ein toller Abend und ich hatte unglaublich viel Spaß!

Bis bald
Jonas

Samstag, 11. Oktober 2014

Ein Tag an der Onalaska HighSchool

Ein Tag in einer amerikanischen Schule läuft definitiv komplett anders ab als in einer deutschen Schule. Das ganze Schulsystem ist komplett anders, es ist nicht so effektiv wie beispielsweise die deutsche Schule, die Leistungen die die Schüler abliefern müssen sind nicht so hoch aber mir macht die Schule hier persönlich viel mehr Spaß. Ich will jetzt mal an meinem Schultag erklären wie es in der Schule hier so zugeht.

Mein Tag beginnt mit PreCalculus dem zweit schwersten Mathekurs der angeboten wird. Der Stundenplan ist für jeden Schüler verschieden, man wählt am Anfang des Schuljahres aus verschiedenen Kursen, die man dann jeden Tag hat. Deshalb verlässt jeder Schüler die Schule mit unterschiedlichem Wissen. Es ist aber nicht so dass man seinen Abschluss bekommt ohne jemals einen Mathekurs gehabt zu haben. Verschiedene Kurse müssen in der Schullaufbahn gemacht werden oder man kann keinen Abschluss machen. Ich starte also mit einem Mathekurs, obwohl: zuerst kommen die Morning-Announcements. Jeden morgen zuerst der Flag-Saloute über den Lautsprecher. Dieser lautet:

"I pledge allegiance to the Flag of the United States of America, and to the Republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all."

Also:  „Ich schwöre Treue auf die Fahne der Vereinigten Staaten von Amerika und die Republik, für die sie steht, eine Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für jeden.“ Dazu steht
man auf, wendet sich zur amerikanischen Flagge die in jedem Zimmer hängt und legt die Hand aufs Herz. Wer eine Kappe oder Mütze auf hat zieht sie ab. Nach dem Falg-Saloute kommen die restlichen Nachrichten des Tages, zum Beispiel über Sportevents, Geburtstage und Exkursionen. Dienstags und Freitags werden auch noch Witze erzählt. Da sieht man mal wieder dass die Amerikaner viel lockerer drauf sind als wir, wer würde bei uns schon Witze über den Lautsprecher erzählen?
PreCalculus ist im Moment noch ziemlich schwierig, ich komme mit den Wörtern noch nicht so ganz mit und bin in Mathe eh nicht die hellste Kerze am Kronleuchter.

Meine nächste Stunde ist VideoProductions. Hier lernen wir viel über Kamera-Einstellungen und machen unsere eigenen kleinen Filme. An mindestens zwei Tagen der Woche schauen wir aber auch Filme und lernen mit Herr der Ringe und co. Alles ganz realaxed. Die Schule bietet uns viel technisches Material wie die Kameras, das Schnittprogramm (ziemlich professionell) und Computer.
Zwischen den Stunden geht man zu seinem Locker, also seinem persönlichen Schließfach in dem man seine Sachen hat. Jeder Schüler hat seinen eigenen Locker, meiner ist hier links, Nummer 188, leider einer in der unteren Reihe.

Nach VideoPro habe ich Englisch. Hier schreiben wir Aufsätze, machen Projekte und lesen Bücher. Die HighSchool erinnert mich eher an eine Art Sommerkampus. Diese Camps wo man hingeht um etwas zu lernen, aber auch ein bisschen Spaß zu haben. Man lernt in der Schule, hat gleichzeitig aber auch viel Zeit für Freunde oder um sich zu unterhalten. Allgemein sind die Regeln in der Schule viel besser als in Deutschland. Hier interessiert es niemanden ob man während den Stunden schläft, isst und trinkt, aufs Klo geht oder das Handy draußen hat. In der gesamten Schule gibt es freies WLan, ziemlich gut weil eigentlich keiner Empfang hat. Nur während Tests und Arbeiten sind Handys verboten.
In den USA schreibt man zwar viel mehr Tests als in Deutschland, kann so aber aber vergeigte Noten schnell wieder aufbessern. Die Noten bekommt man übers Internet, man kann sich auf der Schulwebsite einloggen und sehen auf was man so steht. Was sehr streng kontrolliert wird ist die Answesenheit von allen Schülern. Weil jeder einen anderen Stundenplan hat, ist die Gefahr das jemand zwischen den Stunden verschwindet natürlich größer. Darum wird vor jeder Stunde die Anwesenheit überprüft.

Nach Englisch habe ich AP Environmental Science. AP steht für Advanced Placement, der Kurs ist dementsprechend ziemlich schwer und beinahe auf dem Level eines Collegekurses. In Environmental Science beschäftigen wir uns im Großen und Ganzen mit der Umwelt, also Ökosystemen, dem Klimawandel, Bevölkerung, Naturkatastrophen und vielem mehr, eben alles was in unserer Umwelt passiert. Außerdem machen wir Experimente im Labor. Mir gefällt das Fach obwohl ich noch nicht so viel mitbekomme weil die Wörter ziemlich schwierig sind.
Eine große Besonderheit an diesem Fach: Jeder bekommt zum Beginn der Stunde seinen eigenen Laptop (rechts), genauer ein GoogleChromebook. Die Science Klassen finden in einem Internetforum statt, dort können wir diskutieren, bekommen Fragen gestellt und recherchieren. Auch für Tests benutzen wir den Computer. Parallel haben wir natürlich auch einen Lehrer den wir Fragen stellen können. Dieser stellt auch die Fragen für uns online. Wer jetzt denkt dass man ja dann die ganze Zeit auf Facebook unterwegs sein kann liegt falsch, Seiten wie Facbook und YouTube sind gesperrt.

Nach Science haben wir LunchBreak, also Mittagessen. Das Essen ist..., naja..., furchtbar? Ich lerne wirklich meine Mensa in Deutschland zu schätzen, hier gibt es jede Woche das selbe und es ist wirklich nicht besonders gut. Wir haben nur eine gute halbe Stunde Mittagspause, da die Stunden länger sind als in Deutschland. Die Schule beginnt um 08:15 und endet um 15:10 Uhr. Die Stunden gehen ca. 55 Minuten, zwischen den Fächern haben wir 4 Minuten Pause, die man aber braucht wenn man zu seinem Locker und zurück geht.




Nach der Mittagspause habe ich Weights, also Gewichte heben. Ich habe das ehrlich gesagt noch nie vorher gemacht, aber es ist eigentlich gar nicht so schlecht. Ich bin nicht besonders gut, aber die Notengebung in diesem Fach funktioniert größtenteils über Anwesenheit und das Notebook das man einreichen muss. Darin muss man festhalten was man an welchem Tag gemacht hat.


Nach Weights kommt ein spaßiger Teil des Schultages. Wir nennen es Core/Flex. Die Lehrer bieten verschieden Clubs für eine halbe Stunde an. Ich bin im DanceClub, wir lernen Swing-Dancing, und es macht viel Spaß. Wer Probleme in einer Klasse hat kann in dieser Stunde auch eine Art Nachhilfe nehmen und sich so verbessern. (Ich wechsle wahrscheinlich demnächst in PreCalculus ;).)

Letzte Stunde: Choir. Wie sind ein ziemlich großer Schulchor mit ca. 30 Leuten. Insgesamt gesehen sind wir nicht sooo gut, aber da man sich jeden Tag sieht wird das schon. Über das Schuljahr haben wir verschiedene Auftritte und am Ende des Jahres fahren wir nach Silverwood, einen großen Freizeitpark. Im Moment singen wir "Sleigh Ride", ein Medley aus "Phantom of the Operah", "Somebody to Love" und ein paar andere Lieder.
Ein weiteres Plus an diesem Schulsystem ist die Inklusion von geistig behinderten Kindern. Wie haben einige Schüler mit dem DownSyndrom an unserer Schule, die eine spezielle Förderung und einen extra Betreuer bekommen. Teils nehmen sie an regulären Klassen teil, teils an speziellen Klassen.

Nach der Schule bin ich im CrossCountry Training und um 17:30 dann endlich fertig. Die Tage sind lang, wir haben Hausaufgaben, aber es macht Spaß. Die Schule ist der Mittelpunkt im alltäglichen Leben hier, viel mehr als in Deutschland.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Apple Harvest Festival und Mount St. Helens

Hallo mal wieder aus Onalaska,
diese Woche war ziemlich anstrengend: neben drei 5-Kilometer-Läufen hatte ich auch einige Tests in der Schule bei denen ich nicht besonders gut weggekommen bin ;) Inzwischen komme ich aber mit dem Englisch ganz gut mit.

Gestern war hier in Onalaska das Apple Harvest Festival. Jeder Ort hier in der Umgebung hat ein Mal im Jahr eine Art Stadtfest mit einer Parade. Die Parade war sehr klein, es leben ja auch nur ca. 1000 Leute in Onalaska. Die Parade ist so wie bei uns Fasnacht oder Karneval abläuft. Umzugswagen (in meinem Fall auch ein paar Tracktoren) fahren durch die Stadt und die Leute schmeißen Süßigkeiten aus den Fenstern. Am Apple Harvest Fest dreht sich natürlich viel um die Äpfel die dieses Jahr geerntet wurden. Es gibt außerdem einen Apple-Pie Contest, ich war einer der Richter. Der Gewinner des Contests kann sich über einen Preis freuen!

Nach dem Apple Harvest Festival bin ich mit meiner Gastfamilie zum Mount Saint Helens gefahren der ca. 2 Stunden von uns entfernt ist. Mount St. Helens ist ein Vulkan der 1980 ausgebrochen ist. Hier ein Bild, links vor und rechts nach dem Ausbruch.


Innerhalb von ca. 30 Minuten wurden damals ganze Landstriche vernichtet. Ein kompletter Wald wurde von der Wucht des Ausbruchs "umgeknickt". Der Berg ist auf jeden Fall toll anzusehen und es war ein interessantes Erlebnis.


Viele Grüße und bis bald
Jonas

Neue Bilder in "Mein Auslandsjahr in Bildern".

Samstag, 27. September 2014

Ein Monat in den USA

Hallo ins Internet,
ich bin jetzt seit genau einem Monat und einem Tag in den USA und ich fühle mich schon richtig zu hause. Anfangs hatte ich noch ein paar Probleme mit der Sprache, doch ich fühle mich immer sicherer. Auch die Schule macht Spaß!

Was mir besonders an den Amerikanern auffällt ist ihre Freundlichkeit, die positive Einstellung zu allem. Sicher: auch hier hat mal jemand einen schlechten Tag, aber alles in allem wird man viel freundlicher behandelt. So ist zum Beispiel auch das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern viel "freundschaftlicher". In der Mittagspause isst man mit den Lehrern in deren Klassenzimmern (zu meinem Schultag kommt nochmal ein extra Post) und man hat allgemein viel mehr Spaß in der Schule.

Letzte Woche war mein Geburtstag, wir sind am Tag davor auf das Washington State Fair gefahren, eine Art Jahrmarkt mit Achterbahnen und allem was dazu gehört. Sagen wir's mal so: Ich habe sehr viele Sachen gegessen, die ich besser nicht gegessen hätte, zum Beispiel Scones, Cookies, Burger, Elephant ears (lecker!!) oder meinen ersten Carmel Apple. Für alle die nicht wissen was das ist: Ein Apfel, getunkt in Karamelcrem, sehr fettig, sehr ungesund, sehr lecker. Ich beiße also in den Apfel und merke nach dem Essen das irgendwas in meinem Mund fehlt. Richtig, meine Zahnfüllung aus der dritten Klasse. Deshalb hatte ich gestern ein Treffen mit dem Zahnarzt, nur wegen diesem Carmel Apple. Es war trotzdem ein toller Geburtstag!

Ich denke nach einem Monat ist es Zeit sich für diese Möglichkeit zu bedanken! Vielen Dank an meine Familie nach Deutschland die mir diesen Auslandsaufenthalt ermöglicht, das ist sicher eines der größten Abenteuer die ich in meinem Leben erleben werde. Danke an alle die mich während der Vorbereitung unterstützt haben, meine Schule, Lehrer, Freunde, nochmal die Familie! Ohne euch wäre ich jetzt nicht hier. Danke auch an meine Gastfamilie hier in den Staaten, thank you very much for letting me join your live and experience the American way of living.

Vielen Dank für diese große Chance!
Greetings, Jonas

Mittwoch, 17. September 2014

CrossCountry

Hallo aus Onalaksa!
Mal wieder ein Lebenszeichen von mir: Heute will ich euch etwas über CrossCountry erzählen, die Sportart die ich zur Zeit hier mache. Bei CrossCountry (vielleicht Querfeldeinlauf) rennt man, wie der Name schon sagt, einfach durch die Natur. Ich bin im Team von unserer HighSchool, eigentlich hat jede Schule hier so ein Team. Wir trainieren jeden Tag 2 Stunden, machen 400m Läufe und 1 Meile auf Zeit. Letzten Samstag und gestern waren die ersten Wettkämpfe bei denen ich teilnehmen konnte, morgen ist der nächste. Das funktioniert so: Man rennt 5 Kilometer so schnell man kann, nach einer bestimmten Route. Das ganze geht auf Zeit, der Schnellste gewinnt. Meine Bestzeit vom Samstag liegt bei 20 Minuten und 57 Sekunden. Es ist eigentlich nur eins: Anstrengend. Furchtbar anstrengend. Aber ich habe trotzdem Spaß bei der ganzen Sache und bin auch ganz zufrieden mit mir! Bei dem Wettkampf wurde mein Team außerdem Zweiter in der Gesamtwertung. 

Der Wettkampf war in Ocosta, in der Nähe vom Pazifik. Deshalb sind wir nach dem Meet noch an den Strand gefahren. Nur zwei Stunden Fahrt zum Meer von zuhause, ich hatte richtige Urlaubsgefühle.

Viele Grüße aus dem sonnigen Nordwesten
Jonas

Samstag, 6. September 2014

Lock down & Football

Hey everybody,
gestern war definitiv ein Tag den ich nicht so schnell vergessen werde! Die Schule ging wie immer um 08.15 Uhr los, doch um 10:30, ich hatte gerade Englisch bei Aushilfslehrerin Thompson, hörten wir unsere Sekretärin über den Lautsprecher: "We are in lock down mode". Ich hatte keine Ahnung, war ja erst mein dritter Tag in der Schule. Doch ich begriff schnell was los war, als sich alle Schüler unter die Tische setzten, die Tür abgeschlossen wurde und die Fenster zugehängt. Amokalarm würden wir es wohl nennen. Draußen gingen die Lichter aus und wir mussten leise sein. Ich sah schon die neuste BILD vor mir: Austauschschüler stirbt bei wildem Feuergefächt in den USA! Doch so weit kam es zum Glück nicht. Über Facebook und co. (das WLAN war voll ausgelastet und total langsam) erfuhren wir das irgendwo im Ort ein Brandstifter unterwegs war, der am Tag zuvor in Chehalis, einem Nachbarort, Brände gelegt hat. Vielleicht hatte er auch eine Waffe dabei. Das war natürlich Grund genug alles dicht zu machen. Heißt: Wir mussten einen Eskort rufen um 50 Meter in der Schule aufs Klo zu gehen, das Essen wurde uns in die Zimmer gebracht, und insgesamt steckten wir 4 Stunden fest. Dann kam die Durchsage dass für den heutigen Tag alles gecancelt sei, wir bräuchten nichts mit nach Hause nehmen. Die Schule war zwar immer noch im Lock down Mode, aber wir durften alle gehen. Auf jeden Fall ein ziemlich krasses Erlebnis :D

Am Abend gings schon wieder zurück in die Schule, zum ersten Football-Game der Saison. Ich habe vorher noch nie ein Footballspiel gesehen, aber es hat ziemlich Spaß gemacht zuzusehen! Es ist ein ziemlich aggressives Spiel, die Regeln kapier ich überhaupt nicht, aber es war lustig. Auch die Band und die Cheerleader waren da, und natürlich Loggerbob, das Maskottchen meiner Highschool. Nächste Woche darf ich übrigens Loggerbob sein, ich freu mich drauf :D

Greetings
Jonas


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Erster Schultag

Hey,
mein erster Schultag: der chaotischste Tag in meinem Leben :D Nach vielen vielen Stundenplanänderungen habe ich jetzt in der ersten Stunde Prealculaus (wg. Lehrermangel am Computer), dann VideoProductions, English, Environmental Science, Weights und zum Schluss Choir. Bis Ende Oktober läuft zusätzlich die CrossCountry Saison, darüber berichte ich aber ein anderes Mal ausführlicher. Leider war der Spanischunterricht in der Schule zu leicht für mich, ich suche gerade nach einer Alternative damit ich am Ball bleiben kann.

Der erste Schultag begann mit einer Versammlung, alle Lehrer, das Personal und die Austauschschüler wurden vorgestellt. Wir sind ziemlich viele Austauschschüler in Onalaska, neben mir zwei andere Deutsche (angeblich kommen noch mehr), ein Junge aus Kasachstan und einer aus Albanien. Wie schon gesagt, die ersten Tage waren sehr chaotisch aber langsam kehrt die Routine ein.

Greetings
Jonas

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Montag, 1. September 2014

Pfirsiche in Yakima

Hallo ihr da draußen,
ich bin jetzt seit fast einer Woche hier und fühle mich ziemlich wohl. Am Donnerstag waren wir in der Schule um mich zu registrieren und die Fächerwahl zu machen. Ich habe einen (sehr) schweren Mathe-Kurs gewählt, damit ich mit meiner deutschen Klasse mithalten kann, dann bin ich in VideoProductions, anschließend in Spanish, dann in Science (BIO, Chemie und Physik zusammen). Nach der Mittagspause Englisch und in der letzten Stunde Choir. Ich bin ziemlich zufrieden mit meiner Auswahl, die ersten 2 Monate habe ich auch noch CrossCountry-Training, sowas wie Rennen auf Zeit :D

Am Samstag waren wir in Yakima, ca. 3 Stunden mit dem Auto von hier. Allein die Fahrt war schon eine Herausforderung, zu sechst in einem viel zu kleinen Truck. Als wir in Yakima angekommen sind, waren wir auf einer Obstplantage und haben frische Pfirsiche und Pflaumen gepflückt. Dann gings noch eine halbe Stunde weiter wo wir auf einer Tomatenplantage frische Tomaten geplückt haben. Die drei Stunden Fahrt haben sich echt gelohnt, das habe ich germerkt als ich eine frische aufgeschnittene Tomate in der Hand hielt und sie aß - kann ich nur empfehlen :D. Nach 3 Stunden Fahrt zurück waren wir alle ziemlich am Ende. Doch der größte Teil der Arbeit stand uns noch bevor: Seit gestern kochen wir die Früchte ein. Es sind wirklich extrem viele. Aber irgendwie hab ich Spaß an der ganzen Sache.


Morgen geht die Schule los, ihr werdet hoffentlich bald mehr von mir hören.
Jonas

Donnerstag, 28. August 2014

Der Flug

Hallo :),
hier mein Tagesablauf vom 26. August, dem Tag an dem das Abenteuer begann:

05:00 Uhr:
Der Weckruf. Ich bin gerade erst richtig eingeschlafen, schon holt man mich wieder zurück. Duschen, Anziehen und Koffer packen und los geht's! Wir checken im Hotel aus und überqueren die Straße zum Flughafen. Mein Gepäck haben wir ja schon am Vorabend aufgegeben, also gings direkt in die Abflughalle.


6:25 Uhr:
50 Minuten Flug nach Frankfurt mit Sarah, einer anderen Austauschschülerin, ich kenne sie schon.

 

7:15:
Wir sind in Frankfurt. Langsam kommen auch die anderen Austauschschüler zum Gate. Wir sind alle schon ziemlich aufgeregt :D.


10:45:
Wir fliegen ca. 91/2 Stunden nach Chicago. Ein ziemlich langer Flug. Ich sitze neben 2 Polen die in den USA leben. Nach einem Blick auf mein T-Shirt wünscht mir die eine "Gad Lack" und wir steigen aus dem Flieger. 12:50, local time, wir sind in Chicago!
Jetzt wurde es ernst. VISA-Kontrolle und Immigration in die USA. Ein ziemlich langwieriges Verfahren das, egal wie oft man schon in den USA war, jedes Mal gemacht wird. Fingerabdrücke, Foto, Stempel.


17:50, local time:
Weiter geht's nach Seattle. Kurz zuvor habe ich mir zum ersten Mal etwas mit meinen eigenen Dollars gekauft, einen Kaffee bei Starbucks. Schon ein tolles Gefühl :D
Ich bin total fertig, und es kommen trotzdem noch ca. 4 Std. Flug auf mich zu. Mit einer Stunde Verspätung starten wir und ich schlafe die meiste Zeit.

20:19, local time:
Ich bin in Seattle, mit 9 Stunden Zeitverschiebung. Susan, meine Gastmama, Gabe, mein Gastbruder, und ein paar seiner Freude holen mich ab. Ich bin nur eins: Müde! Jetzt nur noch 3 Stunden Fahrt, dank viel Verkehr. Kurz nach Mitternacht falle ich in mein Bett.

Bald gibt's mehr von mir!
Jonas 

Montag, 25. August 2014

25,2 Kilo

Hallo hallo aus dem Stuttgarter Mövenpickhotel,
ich übernachte heute im Flughafenhotel hier neben dem Stuttgarter Airport, weil ich sonst morgen gegen drei Uhr nachts aufstehen müsste, so erst um 4:50. Mein Flieger geht um 6:25, ich fliege über Frankfurt nach Chicago (ein Kleingruppenflug mit anderen Austauschschülern) und dann von Chicago nach Seattle.

Heute musste ich nochmal fleißig packen und habe wirklich (welch Wunder) alle Sachen in meinen Koffer gekriegt. Vorher haben wir dann den Koffer in Stuttgart aufgegeben und ich wurde eingecheckt. Doch dummerweise ist mein Koffer ein kleines bisschen zu schwer, genauer gesagt 2,3 kg. Zum Glück war der Mitarbeiter von Lufthansa sehr nett und hat mal beide Augen zugedrückt.

Mal sehen wie gut ich heute Nacht schlafen kann, die letzten Nächte hat mich meine Aufregung immer relativ wach gehalten :D

Viele Grüße
Jonas

Freitag, 22. August 2014

Verabschiedungen und gaaaanz viel Aufregung

Hallo zusammen,
neulich kam mein Flugticket! Ich wusste schon im Voraus wann und wo ich abfliege aber jetzt kommt alles hart auf hart. Die Versicherungsunterlagen, ein paar andere wichtige Unterlagen und Gepäckanhänger waren auch in dem Paket. Ich fliege am 26. in Stuttgart los, näheres dann am Dienstag. Im Moment bin ich noch im Urlaub im Elbsandstein bei Dresden und am Sonntag komme ich zurück nach Hause. Die letzten zwei Tage werde ich ziemlich mit Packen beschäftigt sein, hoffentlich vergess ich nichts :D

Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag! Inzwischen haben wir schon eine WhatsApp-Gruppe von den Leuten die am 26. fliegen. Durch diese ganze Aktion habe ich schon so viele nette Leute von überall aus Deutschland kennengelernt, dass kann man jedem nur empfehlen. Viele Jugendliche aus dem Ruhrgebiet machen so ein Auslandsjahr, dort gehört das einfach dazu. Komisch dass das in Baden-Württemberg noch nicht so normal ist.

Jetzt wo es bald losgeht, stellt man sich natürlich viele Fragen: Was passiert in der ersten Zeit? Bekommt man Probleme mit der Gastfamilie? (Da mach ich mir keine Sorgen...) Oder was hier in Deutschland passiert während man weg ist. Trotzdem gewinnt am Ende die Vorfreude!

Mehr von mir gibt's am Montag aus Stuttgart.
Grüße, Jonas

Freitag, 15. August 2014

Letzte Male

Hallo,
viele letzte Male in diesen Tagen. Ich bin wirklich extrem gespannt was die kommende Zeit bringen wird, aber manchmal überlegt man doch noch was passiert während man weg ist. Gestern war ich zum letzten mal in meiner Heimatstadt, heute fahre ich in den Urlaub in die Nähe von Dresden. Ich komme nochmal für 1 1/2 Tage her und dann geht's los. Trotzdem, bei jedem Gang durch den Ort denkt man es könnt der letzte vor den USA sein. Ich habe sicher schon viele Dinge zum letzten Mal gemacht und hab's garnicht bemerkt.

Das klingt jetzt alles ziemlich blöd, man kann das Gefühl nur sehr schwer beschreiben. Es ist ein bisschen wie Aufregung die sich ankündigt. Wie Lampenfieber. Wenn ich wieder auf die Bühne muss, bin ich davor extrem angespannt, kann mich nicht konzentrieren, und will einfach nur noch weg. Aber sobald ich die Bühne betrete sind alle diese Gefühle weg und ich habe Spaß. Trotzdem ist es natürlich auch ein tolles Gefühl, schwer zu beschreiben, ihr merkt's wahrscheinlich.

A prospos, ich kann zwar noch nicht gerade aus Erfahrung sprechen, aber so ein Auslandsjahr ist wirklich eine tolle Sache! Alle Leute mit die auch so was gemacht haben, hatten das beste Jahr ihres Lebens, man kann da garnichts falsch machen. Fragen von zukünftigen Auslandsschülern beantworte ich gerne, soweit ich das jetzt schon kann. Viele von denen mit denen ich über das Jahr gesprochen habe, haben mir auch so eine Hilfe angeboten, ich mach es gerne auch. Einfach eine eMail an: blog.usa@t-online.de und ich antworte so schnell ich kann. Vielleicht dauert das dann auch ein bisschen, in 10 Tagen weiß ich wie viel Zeit ich haben werde.

Viele Grüße
Jonas

Freitag, 8. August 2014

Bald geht's los!!

In knapp 19 Tagen startet mein Auslandsjahr in die USA! Irgendwie kann man das noch garnicht so richtig fassen, ich kann das Gefühl schwer beschreiben. Man weiß natürlich dass es bald los geht, aber ich bin noch überhaupt nicht nervös. Es ist nicht greifbar, obwohl es schon bald los geht. Ich skype in letzter Zeit öfter mit meiner zukünftigen Gastfamilie, aber ich kann es noch nicht glauben dass es bald los geht.

Langsam laufen die Vorbereitungen auf das Auslandsschuljahr, der Koffer ist schon bereit gestellt. Auch die Gastgeschenke hab ich schon besorgt. Ich gehe vor den USA noch in den Urlaub, komme dann am 24. zurück und fliege am 26. in Stuttgart los. Wird mal wieder ein volles Programm!

Ihr hört bald mehr von mir!
Jonas

Donnerstag, 7. August 2014

Visum

Hallöchen,

ist zwar schon länger her, trotzdem will ich nochmal drüber schreiben: mein Visum. Zuerst klickt man sich ewig durchs Netz und beantwortet tausende teils völlig sinnlose Fragen. Am 27. Juli ging's dann mit dem Zug nach München wo ich dann ein Visumsinterview im amerikanischen Konsulat hatte. Das ging eigentlich völlig problemlos. Nach ca. 1 Woche kam dann mein Pass wieder zurück, ich habe jetzt einen schönen Sticker drin, mit dem ich für 10 Monate in den USA leben darf :).

Grüße
Jonas

Freitag, 25. Juli 2014

Abschlussparty

Hallo ihr da draußen,

neulich meine Abschlussparty mit meiner Klasse. War echt schön mit euch!! Ich werd euch sicher vermissen. An meiner Abschiedsparty haben wir gegrillt, geredet und ihr habt geschenkt:


Ein Kalender für 10 Monate mit Fotos und eine Milchtüte für jeden Monat. Keine Ahnung was da drin ist! Kurz zur Erklärung: An unserer Schule gibt's seit Mitte des Schuljahres einen Milchautomaten wo man sich Milch in verschiedenen Geschmacksrichtungen holen kann. Alle sagen immer dass ich mir besonders viel Milch hole, dass stimmt aber nicht, wirklich :D. Naja, auf jeden Fall hab ich jetzt dieses schöne Abschiedsgeschenk.

Vielen Dank dafür
Jonas


Dienstag, 1. Juli 2014

Noch 2 Monate

Hallo mal wieder,

in ca. 2 Monaten geht's los. Am 26. August fliege ich um 6:25 Uhr von Stuttgart über Frankfurt nach Chicago und dann nach Seattle. In den Pfingstferien hatte ich ein Vorbereitungsseminar von meiner Organisation. Wir hatten Spaß in Oberwesel und ich habe viele tolle Leute kennengelernt. Je länger man auf den Abflug wartet, desto gespannter wird man natürlich.
Ich schreibe bald mal wieder ;)

Viele Grüße
Jonas

Sonntag, 13. April 2014

Meine Gastfamilie

Hallo ihr da draußen,

es gibt große Neuigkeiten wegen meinem Austausch. Ich bin bei der Organisation Experiment e.V., mit der ich für 10 Monate in den USA ein Auslandsjahr verbringen werde. Ich habe mich irgendwann Mitte November beworben und hatte dann ein Vorstellungsgespräch. Die Organisation hat meine Bewerbung angenommen und ich musste gefühlt 100 Fragen auf Papier und im Internet beantworten. Seit diesem Donnerstag habe ich meinen Gastfamilienkontakt. Ich habe mich riesig gefreut, denn normalerweise bekommt man seinen Kontakt erst frühestens Anfang April. Die 10 Monate werde ich in Onalaska im Bundesstaat Washington verbringen. Onalaska hat ungefähr 700 Einwohner und ist 45 Meilen von Seattle entfernt. Die Zeitverschiebung beträgt neun Stunden!!! Ich lebe bei einer 3-köpfigen Gastfamilie mit einem 17-jährigen Sohn.
Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr!

Ihr werdet bald mehr von mir hören!
Jonas